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Hier findet Ihr die Geschichten rund um den "BRC´99", welche nur indirekt mit Fußball zu tun haben. Beispielsweise über besuchte Veranstaltungen, organisierte Partys oder sonstige Katastrophen.

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BRC´99-WM-Grillparty am 01.06.2002 (Frei nach dem Motto: "Fußball interessiert uns nicht!")

Relativ kurzfristig wurde vor einigen Tagen beschlossen, das man anlässlich des ersten deutschen Gruppenspiels bei der WM und des angesagten Traumwetters ja eigentlich eine kleine Grillparty organisieren könnte. Gesagt getan. Die Garten-Location wurde wie bereits öfter von Dünne gestellt. Es entwickelt sich langsam aber sicher zur liebgewonnenen Gewohntheit einmal im Sommer den Dünsched´schen Garten umzupflügen und als Grillplatz zu missbrauchen. Hier nochmals speziell ein Danke an die Hausbesitzer. Unser "Chefkoch" und "Grillanzünder vom Dienst" Olli „the Fish“ Schwerm übernahm die Fleisch- und Würstchenbeschaffung. So fanden sich neben den insgesamt 11 Personen (Brigade-Mitglieder, (Ehe-) Frauen & Sympathisanten) auch noch sechs Kilogramm Fleisch, Dutzende von Grillwürstchen und etliche Liter Früh-Kölsch (unterstützt durch "Caiman-Beer" und "Smirnoff Ice") in der Mielenforster Heide Nummer 1 ein. Der Fußball-, Grill- und Biermarathon konnte also gegen 13 Uhr beginnen.

Es wurden vor dem Anpfiff noch schnell einige Wetten über den Spielausgang oder sonstige Geschehnisse abgeschlossen und so im Endeffekt die frisch gegründete Vereinskasse bereits nach wenigen Minuten gefüttert. Schade für unseren „Fish“ Olli, aber Klose traf erst in der 17. Minute zum 1:0 und nicht bereits nach 10 Minuten. Schade für Olli, gut für die Kasse. Da das Spiel durch die vier Tore in Halbzeit eins nicht wirklich durch fesselnde Spannung überzeugte, besann man sich doch irgendwie mehr aufs Vernichten der Biervorräte. Bereits in der Pause hätte man das 10er Fässchen bedingt durch den rasanten „Gewichtsverlust“ auf einem Finger balancieren können. In der zweiten Halbzeit kam unsere Mannschaft noch zu vier weiteren Toren, welche natürlich immer wieder von uns „begossen“ wurden. Mit einem 8:0 konnte man nun wirklich nicht rechnen. Respekt! Dieses Ergebnis hat natürlich niemand von uns getippt und der Tippeinsatz wanderte gesamt in die Vereinskasse. Es kamen durch diverse verlorene Einzelwetten noch einige Euros mehr in die Kasse. Danke noch an Benne für die 20-Euro-Spende. Erwähnenswert ist auch noch, das Nicki bei den Tipps am nächsten lag. Ihr von vielen belächelter 5:1-Tip kam dem richtigen Resultat noch am nächsten. Da sieht man es mal wieder: Die selbsternannten männlichen „Fußballspezialisten“ haben gegen die Frauen einmal mehr den kürzeren gezogen. Nach Spielende entschloss man sich schnell, sicherheitshalber nochmals 20 Liter Bier an der Tankstelle zu besorgen, da der tatsächliche Bierkonsum die Vorabplanungen voraussichtlich doch um einiges übertreffen könnte und würde.

Nun machte man es sich auf dem englischen Rasen bequem und genoss die Sonne, den Suff und die Musik. Was kann es schöneres geben! Heute stellte sich wieder einmal heraus, wie praktisch unsere früheren Fahnen-Raubzüge quer durch die Republik doch waren: Der Garten sah zeitweise so aus, als wäre man im Lager einer Fahnenfabrik gelandet. Aber man hatte darauf eine optimale Open-Air-Sitzmöglichkeit.

Als unser „Grillmaster“ Olli zwischenzeitlich seine Grillkunst bewiesen hatte und wir uns mit leckerem Fleisch, Würstchen und Salat die Wampe vollgehauen hatten, bewegten wir uns wieder zu unserem „Fahnenmeer“.  In Erinnerung an unser "vornehmes" und "gesittetes" Weihnachtsessen beim Chinesen, kam uns mal wieder die Idee einige Runden „Hugo“ zu spielen. Da es sich bei diesem Spiel um das „Lieblingsspiel“ vom Frettchen handelte, entschied er sich diesem Spiel geistig nicht beizuwohnen. Körperlich blieb uns „der Mann mit däm Höötche“ jedoch erhalten. Bereits nach weinigen Runden merkte man das unsere Spielkunst wieder einmal mehr als bescheiden ausfällt und zu wünschen übrig lässt. Es ist unfassbar, das wir nicht in der Lage sind in 463 Anläufen die 7er Reihe bis 70 durchzuspielen, ohne das einer bei spätestens 27 irgendeinen geistigen Ohnmachtsanfall erleidet! Unglaublich aber wahr! Vielleicht sollten wir demnächst einfach mal versuchen die 2er Reihe bis 20 zu spielen! Wobei ich glaube das selbst dies an unserer Unfähigkeit scheitern würde. Aber bei diesem Spiel wurde wenigstens auch mal wieder unsere Vereinskasse aufgestockt. So hat selbst unser Versagen doch noch ein wenig Sinn bekommen!

Als hätte man noch nicht genug versagt, kam man nun auch noch auf die Idee auf der gegenüberliebenden Seite des Dünsched´schen Anwesens ein Fußballspiel zu veranstalten. Das dieses Spiel nicht gerade ein technischer und hochkarätiger Fußball-Leckerbissen werden sollte, war eigentlich fast jedem vor Beginn bereits klar. Aber das ein Fußballspiel zwischen bekannten und befreundeten Personen eher zu einer sportlichen Straßenschlacht verkam, hatte man auch nicht eingeplant. Zwischen Fouls, Tätigkeiten, Pöbeleien und Verletzungen schoss man doch tatsächlich ab und zu mal ein Tor. Aber wen interessieren beim Fußball schon Tore! Da nach einer gewissen Zeit die ersten konditionellen Zusammenbrüche drohten und der Schrei nach Bier immer größer wurde, entschloss man sich das Spiel zu beenden. Einen Endstand kann ich hier leider nicht bekannt geben. Ich glaube wir einigen uns wohl auf ein Unentschieden. Wieder im Garten angekommen wurden erst einmal die Blessuren begutachtet und versorgt. Vielleicht sollten wir demnächst vor solch einem Spiel beim Deutschen Roten Kreuz einen Antrag auf Bereitstellung eines Zivi- bzw. Ärzteteams stellen, welches uns mit einem Rettungswagen und Sauerstoffzelten zur Seite steht. So hätte man auch direkt Sandra professionell behandeln können, welche es mit der Verabschiedung Ihres Kreislaufes noch am übelsten erwischte. Diese Reaktion Ihres Körpers war aber auch eigentlich fast klar, da sie während des Spiels zum Star avancierte und sich durch perfekte Ballbehandlung und Durchsetzungskraft verausgabte.

Nach diesem phänomenalen WM-tauglichen Auftritt unsererseits wurde noch einmal der Grill angeworfen und man lies den mittlerweile späten Abend mit Fußball- und Tierschutzdiskussionen ausklingen. Ein wirklich spaßiger, feuchtfröhlicher und langer Tag ging zu Ende. Ich vermute das dies nicht die letzte Grillparty dieser Art in diesem Sommer war. 

Bedanken will mich hier nochmals bei all den Leuten, welche durch diverse Dinge (allgemeine Besorgungen, Salate, Tzatziki etc.) zum Gelingen dieser 12-Stunden-Party beigetragen haben. 

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Grandprix d´Eurovision de la Chanson-Nachbetrachtung (oder: "Die Erfolgsstory der fantastischen Corinna May!")

Hier huldige ich mit einem kurzen Statement die großartige Leistung der beim letzten Grandprix d´Eurovision de la Chanson für Deutschland angetretenen Sängerin Corinna May! Sie triumphierte mit einem ruhmreichen 21. Platz und insgesamt sensationellen 17 Punkten! Und das bei insgesamt 24 angetretenen Ländern, wobei jedes Land hierbei 58 Punkte verteilen konnte. Respekt! Danke dafür, das Du die deutschen Farben so gut vertreten hast, Corinna! Danke auch an den Komponisten Ralph Siegel, welcher sich mit dem Einsatz einer blinden Sängerin viele Mitleids-Punkte versprochen hat. Hat ja super geklappt! Wie viele Punkte hätten wir denn bekommen, wenn Corinna „Maulwurf“ May im Besitz von Augenlicht gewesen hätten? Drei? Vier? Null? Aber 17 Punkte sind eigentlich schon eine Top-Leistung, wenn man bedenkt das die großen und erfolgreichen Musikländer wie Lettland mit 176 Punkten, Malta mit 166 Punkten und Zypern mit 85 Punkten auf den vordersten Plätzen landeten. Ist es in Deutschland nicht mehr möglich jemand nettes, sympathisches, gutaussehendes und vor allem Nicht-Blindes zu einer öffentlichen Veranstaltung zu schicken, bei der europaweit ungefähr 600 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher sitzen und zuschauen?? Müssen wir dort auf Leute zurückgreifen, welche aufgrund von Behinderungen Mitleid erregen sollen? Müssen wir Leute auf eine Bühne stellen, welche sich aus Angst vor einem Sturz von der Bühne dort bewegen wie eine Bahnschranke? Ja, anscheinend müssen wir das! Der Erfolg war ja auch berauschend! Vielleicht hätten kleine spontane Showeinlagen von dem Sängerinnen-Wunder May doch noch mehr Erfolg eingebracht. So hätte zum Beispiel ein Treppensturz von der Bühne während des Auftritts mit Sicherheit noch mehr Mitleids-Punkte erwirken können. Auch klasse wäre es gewesen, wenn Frau May Ihr Lied bedingt durch Orientierungsprobleme mit dem Rücken zum Publikum gesungen hätte. Man hätte auch Ihren Blindenhund durch einen maulkorblosen Pitbull austauschen und diesen mit Ihr auf die Bühne schicken können. So hätte wenigstens der Spaßfaktor während dieser Veranstaltung bzw. Ihres Auftrittes doch rapide zugenommen! Man sieht also, wenn man ein wenig kreativer gewesen wäre, hätte man an diesem Abend bestimmt mehr als die 17 Punkte erreichen können. Dann wären bestimmt 18 oder 19 Punkte möglich gewesen.

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